Geschichte des Vereins

Bau des Rangierbahnhofs

Auf der Eisenbahnstrecke von Berlin nach Hannover wurde immer stärker Güterverkehr betrieben. Deshalb war es an der Zeit, einen Bahnhof zum Umladen der Güter zu errichten. Zunächst war die Überlegung, einen Verschiebebahnhof in Berlin Spandau zu bauen, jedoch dieses Gelände war dafür nicht geeignet, da zu wenig Platz vorhanden war. So wurde dann 1910 ein Verschiebebahnhof auf dem Gebiet des zukünftigen Ortes Elstal errichtet. Elstal liegt abseits des Urstromtales aus den Zeiten der Eiszeit. Das havelländische Luch, welches sich nördlich befindet, liegt 20 m tiefer. Der Ort Elstal sollte sich auf einer weißen Sandablagerung befinden. 


Bau des Ortes Elstal

Als 1910 der Verschiebebahnhof errichtet wurde, mussten die Eisenbahnbediensteten untergebracht werden. Aufgrund dessen wurde dann 1920 der Ort Elstal gebaut. Das Baumaterial dafür wurde mit einer Schmalspurbahn herantransportiert. Der Sand zum Bauen wurde von dem Gelände des jetzigen Sportplatzes entnommen. Denn dieses war zur damaligen Zeit eine Sandentnahmestelle. Die Häuser wurden dann etwa 1925 bis 1928 fertiggestellt. Ein Sportplatz wurde zu dieser Zeit auf dem Gelände der heutigen Oberschule Elstal errichtet. Dieser befand sich auf dem Gebiet des früheren Schulgartens. Zu dieser Zeit wurde viel Fußball gespielt. Die Eisenbahnbediensteten, die aus Berlin nach Elstal zogen, waren es gewohnt Sport zu treiben, insbesondere Fußball zu spielen. So konnte man ihnen auch ermöglichen, ihrem Hobby nachzugehen.


Vereinsgründung

Ende der zwanziger Jahre wurde der Reichsbahnsportverein Elstal und Umgebung e.V. gegründet. In diesem Verein waren viele Fußballspieler aus Staaken, Berlin Spandau und Charlottenburg. Der Patensportverein von Elstal e.V. war der SC Charlottenburg. Der Reichsbahnsportverein Elstal e.V.  übernahm auch das Wappen, ein runder Anstecker aus weißem Untergrund mit schwarzer Umrandung. Elstal mit einem E und Charlottenburg mit einem C darin. 


»»» Zum Radrennsport in der BSG Lokomotive Elstal von 1958 bis 1965